Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Ein junger Mann mit Down-Syndrom bei der Arbeit.


Menschen mit Behinderung wollen Arbeiten. In den Werkstätten können alle Behinderten, unabhängig von der Art und dem Grad ihrer Beeinträchtigung eine Arbeit finden. Die Anforderungen sind unterschiedlich und reichen von einfachen Handreichungen bis zu komplexen Arbeitsabläufen. Nach einem Arbeitstraining erhalten die Behinderten einen festen Arbeitsplatz. Hier können sie sich zu „Spezialisten” entwickeln.

 

Die Werkstätten sind keine Bewahranstalten und die Arbeit ist nicht Beschäftigungstherapie. Jede einzelne Arbeitskraft wird gebraucht und honoriert. Diese Gewissheit stärkt das Selbstbewusstsein.

 

Die Strukturen in den Werkstätten ähneln dem normalen Berufsleben. Nach dem Besuch der Förderschule erhalten Behinderte eine Berufsausbildung. Zuerst durchlaufen sie einen in der Regel vierwöchigen Eingangsbereich. Wenn die Arbeit Spaß macht und die Anforderungen stimmen, beginnt die Ausbildung. Die Arbeitsbereiche in den Werkstätten sind Montage, Verpackung und Gartenpflege. Die Ausbildung dauert bis zu drei Jahre und hat die wirtschaftliche Selbständigkeit der Behinderten zum Ziel.

 

Durch eine qualifizierte Ausbildung in den Werkstätten erhöhen sich die Chancen für die Behinderten, auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

 

Den Werkstätten ist ein Förderbereich angeschlossen. Schwer behinderte Menschen, die keiner Arbeit nachgehen können, werden hier ganztägig betreut.

Die AWO ist in Thüringen Betreiber von einer neugebauten Werkstatt für behindere Menschen (WfbM).

 


Die Kontaktdaten finden Sie in unserer   Einrichtungsdatenbank

 



zurück zur Übersicht: Menschen mit Behinderungen

 
 

AWO Aktuell

Partner