Tagesgruppen
Wenn Kinder zwischen 7 und 14 Jahren „auffällig” werden, kann das unterschiedliche Gründe haben. Die Auswirkungen machen sich besonders in der Schule bemerkbar. Um hier gezielt Hilfe anbieten zu können, gibt es die Tagesgruppe. Das Jugendamt kümmert sich um die Aufnahme der Kinder, die daraufhin jeden Tag nach der Schule - in den Ferien ganztägig - in die Einrichtung kommen.
Hier gibt es klare Strukturen – auch räumlich. In einem Arbeitsraum werden in Ruhe Hausaufgaben gemacht, und in einem „Wohnzimmer” sind Freizeitaktivitäten wie Basteln, Werken oder einfach nur Klönen angesagt. Meist gibt es eine Küche, in der alle gemeinsam kochen können.Durchschnittlich besucht ein Kind die Tagesgruppe für ein bis anderthalb Jahre.
Obwohl es in erster Linie um die Verbesserung der schulischen Leistungen geht, engagieren sich die Betreuer auch für Veränderungen im Umfeld. Es geht auch um die Eltern. Der umfassende Ansatz zielt darauf ab, die Lebensumstände des Kindes insgesamt zu verbessern.
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