Übergangswohnheim für behinderte Menschen feiert fünfjähriges Bestehen
„Unser damals ganz neues Angebot ist von Anfang an sehr gut von den Betroffenen aber auch von den Kostenträgern, Angehörigen und Betreuern angenommen worden“, sagt Einrichtungsleiterin Carmen Dreyhaupt. Die 24 Plätze im Haus seien praktisch immer belegt. Kein Wunder, schließt das Haus doch eine Lücke die zuvor zwischen einer stationären Betreuung und einer rein ambulanten Unterstützung in der eigenen Wohnung bestand. „Viele unserer Klienten müssen nach oft jahrelangen Aufenthalten in Kliniken und Heimen erst wieder lernen, einen eigenen Haushalt zu führen, mit allem was dazugehört.“
Das Übergangswohnheim will das Jubiläum nutzen, um gemeinsam mit den Klienten, Fachleuten der Behindertenhilfe und Kostenträgern zu feiern und sich für die immer gute Unterstützung zu bedanken. Auch der Geschäftsführer der Trägergesellschaft aus Erfurt, Achim Ries, wird deshalb an der Feier teilnehmen. „Wir wollen diese Gelegenheit aber auch noch einmal nutzen, unser Haus vorzustellen und so Interesse und Offenheit gegenüber den Bewohnern zu wecken“, sagt Carmen Dreyhaupt. Die alltäglichen Vorbehalte gegenüber psychisch kranken oder geistig behinderten Menschen seien in der Gesellschaft nach wie vor hoch.
Am Vormittag führen die Musikschule „Fritz Sporn“ und die Grundschule „Friedrich Reimann“ durch eine kleine Festveranstaltung zu der auch AWO AJS Geschäftsführer Achim Ries erwartet wird. Der Nachmittag ist dann als Fest für die Bewohner des Übergangswohnheimes, die Bewohner des AWO Wohn- und Pflegeheimes in Triebes und Gäste aus anderen AWO Einrichtungen der Region gedacht. Die Feier wird ab 14 Uhr von der Band „Birds of Passage“ begleitet.
27. Mai 2011; 10 Uhr, AWO Übergangswohnheim für behinderte Menschen; Schopperstr. 76, Zeulenroda





