Barrieren einreißen – Erfurter Projekt „Spuku“ ausgezeichnet

Arztwege und Behördengänge erleichtern, soziale Ausgrenzung verhindern und Sprachbarrieren einreißen.

Das Projekt „Sprach- und Kulturmittler“ zeigt, wie die Integration von Migranten funktionieren kann. Deshalb wurde „Spuku“ nun als „Ausgewählter Ort 2011“ im Rahmen der bundesweiten Initiative „Deutschland Land der Ideen“ ausgezeichnet. Marc Frings, Direktor der Deutschen Bank Erfurt, überreichte den gläsernen Pokal, der mit der Auszeichnung verbunden ist.

27 zuvor arbeitslose Männer und Frauen mit unterschiedlicher Muttersprache und Herkunft werden in 18 Monaten zum Sprach- und Kulturmittler geschult und damit anderen Migranten helfen, Sprachbarrieren zu überwinden und sich leichter zu integrieren.

„Während andere nur davon reden, leisten Sie einen Beitrag zur Integration. Sie reißen Barrieren nieder und führen Menschen zusammen“, lobte Thüringens Ausländerbeauftragte Petra Heß das Projekt, das unter dem Dach des Instituts für Berufsbildung und Sozialmanagement (IBS) und des Vereins „refugio“ arbeitet. Auch den Teilnehmern des Projektes bedeutet die Auszeichnung viel. Besong Tanyi Agbor aus Kamerun sagte in einer Dankesrede: „Wir haben gekämpft und wir sind glücklich über diesen Preis.“

Mehr Informationen zum IBS und den Sprach- und Kulturmittlern finden Sie unter
www.ibs-thueringen.de



Begrüßung - Projektleiterin Christine Gessler-Unthan



Grußwort - Ausländerbeauftragte des Landes Thüringen Petra Heß



Dankesrede - Kursteilnehmer Besong Tanyi Agbor aus Kamerun

 
 

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