Bestnoten für das AWO Seniorenzentrum „Marie Schall“
Die Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen fand am 17. Januar unangemeldet statt.
Die Gesamtnote setzt sich aus den Noten 1,1 für Pflege und medizinische Versorgung, 1,0 für die Betreuung demenziell erkrankter Bewohner, 1,0 für die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung und der Note 1,0 für das Wohnen und die Verpflegung zusammen. Die Bewohnerbefragung, die allerdings nicht in die Gesamtwertung eingeht, ergab ebenfalls eine glatte 1,0. „So eine gute Bewertung ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Heimleiterin Elke Pauligk und bedankte sich bei ihren Mitarbeitern für das Ergebnis.
An der hohen Pflegequalität hat das Haus viele Jahre intensiv gearbeitet. So ließ sich das Seniorenzentrum mehrere Jahre lange freiwillig und zusätzlich durch den TÜV zertifizieren. Mit Einführung des Benotungssystems im Rahmen des so genannten Pflegetransparenzverfahrens wurde das jedoch überflüssig. Doch bereits bei der ersten Überprüfung durch die Pflegekassen im Vorjahr gelang die Gesamtnote 1,1. In diesem Jahr konnte das Ergebnis nun noch gesteigert werden.
Das AWO Seniorenzentrum „Marie Schall“ wurde im Jahr 2001 nach einer Generalsanierung barrierefrei und behindertengerecht wiedereröffnet. Die Wurzeln des Hauses liegen jedoch viel weiter in die Vergangenheit im so genannten „Marienstift“. Erste schriftliche Überlieferungen darüber reichen nach Angaben des Regionalmuseums Bad Frankenhausen bis ins Jahr 1525 zurück. Heute bietet das Haus Platz für 58 Bewohner.





